[informatik] heise online: Zum Semesterstart bietet das Internet vielfaeltige Unterstuetzung

  • From: Mike Unke <smike@xxxxxx>
  • To: informatik@xxxxxxxxxxxxx
  • Date: Wed, 12 Sep 2001 17:38:21 +0200

Hi Leute,

ich dachte mir die unten angefügte Nachricht, aus dem Heise-Newsticker, 
könnte euch interessieren.
Ciao
        Mike


Subject: heise online: Zum Semesterstart bietet das Internet vielfaeltige 
Unterstuetzung
Date: Wed, 12 Sep 2001 17:24:05 +0200
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Zum Semesterstart bietet das Internet vielfältige Unterstützung

Vom Vorlesungsverzeichnis, Hausarbeiten-Archiven, Speiseplan der Mensa über
Studienplatz-Tauschbörsen oder Bafög-Rechner bis hin zum Campus-Chat mit
Eheanbahnung gibt es online vielfältige Orientierung durch den
Uni-Dschungel. Zum Start des Wintersemesters 2001/2002 im Herbst werden
nach Schätzungen der Kultusministerkonferenz 250.000 neue Studenten ihre
universitäre Ausbildung beginnen. Die angehenden Akademiker sind eine
begehrte Zielgruppe, zwei Drittel der Studenten tummeln sich laut einer
Untersuchung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie in
Berlin im Netz. Beim Kampf durch den Uni-Dschungel gewinnt das Internet
immer mehr Bedeutung.

Bei grin[1] etwa finden Studierende Links und Informationen zu
verschiedensten Studiengängen, Erfahrungsberichte von Studienbeginnern,
Tipps zum Auslandsstudium und sogar einen Speiseplan der deutschen
Uni-Mensen. Kernstück von grin, laut Gründer Patrick Hammer mit mehr als
100.000 Mitgliedern "größtes Studentenportal in Deutschland", ist das
Hausarbeitenarchiv. 1998 hatte der Student der Kommunikationswissenschaft
aus München dieses mit einer Hand voll wissenschaftlicher Arbeiten unter
hausarbeiten.de[2] online gestellt. Mittlerweile umfasst das Archiv Hammer
zufolge mehr als 16.000 Hausarbeiten von Schülern und Studenten und
verzeichnet monatlich bis zu neun Millionen Zugriffe. Neben dem
Hausarbeitenarchiv und Studientipps sei vor allem der Chat bei den
grin-Nutzern beliebt. Der Vermutung, die Mitglieder der grin-Gemeinschaft
seien Online-Junkies, will Hammer vorbeugen: "Die Leute nutzen dieses
Forum, um sich zu verabreden, und gehen dann auch mal ein Bierchen
trinken", sagt er. "Sozialphobiker" gebe es bei grin nicht.

Einen ähnlichen Ansatz wie grin verfolgt allstudents.de[3]. Das Portal
versteht sich als umfassende Informationsplattform von und für Studenten.
"Wir wollen unsere eigenen Uni-Erfahrungen weitergeben", sagt Mitgründer
Boris Brunst. 1999 hatte der BWL-Student aus München mit zwei Kommilitonen
die Web-Site zvs-opfer.de ins Internet gestellt, nachdem ihm die
Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) in Dortmund nicht
den gewünschten Studienplatz zugeteilt hatte. Daraus entwickelte sich
Brunst zufolge eine der größten Studienplatztauschbörsen im
deutschsprachigen Internet. Inzwischen ist zvs-opfer.de mit den Seiten
studentenpreise.de und studis-online.de zu allstudents fusioniert worden.
Besonders gefragt sei hier neben der Studienplatztauschbörse der
Bafög-Rechner, so Brunst.

Für wechselwillige Nachwuchs-Akademiker gibt es auch unter unicum.de[4]
einen großen Marktplatz für Studienplätze. Bei diplom.de[5] sind rund 4000
wissenschaftliche Abschlussarbeiten einzusehen. Tausende
Mitfahrgelegenheiten finden Studierende auf der Website
mitfahrzentrale.de[6], die auch an die meisten Studentenportale
angeschlossen ist. Einen Klick wert sind zudem das Unimagazin der
Bundesanstalt für Arbeit in Nürnberg unimagazin.de[7] sowie die Uniseiten
der großen Verlagshäuser etwa unispiegel.de[8] und solcher bundesweit
erscheinender Unizeitschriften wie Audimax[9] oder Unicompact.[10]

In der Internet-Stadt 4students[11], die im Oktober 1999 ans Netz gegangen
ist, haben sich nach Angaben des Betreibers in Augsburg bereits 73.000
Studierende registriert. "Die Einwohner besprechen hier Probleme der
Alltagswelt und tauschen Studientipps aus", sagt Günter Flott, der als
"Bürgermeister" für Recht und Ordnung in der 4students-Stadt sorgt. Nach
dem Chat würden sich viele auf dem Campus ihrer Universität verabreden,
etwa um gemeinsam in die Mensa zu gehen. Vor allem Studienanfänger könnten
so schnell Kontakt zu Kommilitonen aus ihrer Uni-Stadt bekommen. Bei der
studentischen Web-Site uniparties.de[12] mit Veranstaltungshinweisen und
Party-Tipps steht vor allem der Spaßfaktor im Vordergrund.

Auch die Universitäten rüsten im Internet auf: Studienordnungen,
Vorlesungsverzeichnisse und Einschreibeformulare gibt es auf vielen
Uni-Websites schon zum Herunterladen. "Das Interesse der Studierenden an
unserem Online-Angebot ist enorm", stellt Remco van Capelleveen fest, der
an der Freien Universität (FU) Berlin[13] das Web-Team leitet. Bis zu
120.000 Zugriffe im Monat würden die FU-Seiten mit allgemeinen
Studieninformationen verzeichnen, davon entfielen allein 20.000 auf das
Vorlesungsverzeichnis. Durch das umfangreiche Internet-Angebot hat die
Nachfrage nach Informationen in Papierform bereits abgenommen, bestätigt
die Studienverwaltung der Universität.

An der Universität Trier und der Fachhochschule Flensburg können sich
Studenten nach Angaben des Hochschul-Informations-Systems (HIS) in Hannover
sogar online immatrikulieren. Allerdings müssten einige Unterlagen noch in
Papierform vorgelegt werden, da die digitale Signatur nicht zuverlässig
genug sei, sagt Ludwig Leute, der beim HIS die Abteilung
Informationstechnologie in der Hochschulverwaltung leitet. Doch das tue den
Online-Plänen der Unis keinen Abbruch: "Bald können sich die Studenten über
das Internet auch zur Prüfung anmelden." (Nikos Späth, gms/dpa) /
(jes[14]/c't)

URL dieses Artikels:
 http://www.heise.de/newsticker/data/jes-12.09.01-000/

Links in diesem Artikel:
 [1] http://www.grin.de
 [2] http://www.hausarbeiten.de
 [3] http://www.allstudents.de
 [4] http://www.unicum.de
 [5] http://www.diplom.de
 [6] http://www.mitfahrzentrale.de
 [7] http://www.unimagazin.de
 [8] http://www.unispiegel.de
 [9] http://www.audimax.de
 [10] http://www.unicompact.de
 [11] http://www.uniparties.de
 [12] http://www.fu-berlin.de/
 [13] mailto:jes@xxxxxxxxxxx

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