[pkbern] Re: Baum-Tierinteraktionen

  • From: Lexa Reusser <lexadupetitchateau@xxxxxx>
  • To: pkbern@xxxxxxxxxxxxx
  • Date: Fri, 29 Nov 2019 22:02:39 +0100

Liebe Vielschreibende und Vielwissende da draussen!

Ich schätze euer KnowHow und die Bereitschaft dieses zu teilen, Danke.

Ich denke nun ist aber definitiv das Ausmass erreicht das dieses Gefäss hier 
sprengt.

Dies ist ein Kommunikationskanal zur einfachen Selbst-Organisation der 
Permakulturregiogruppe Bern und zum teilen von Ereignissen und Daten oder 
Angeboten in einem angemessenen Mass.
Jedenfalls haben wir es anno dazumal für diesen Zweck eingeführt.


Wäre jemand von euch bereit solch wertvolles Wissen verbindlich und Face to 
Face als einen Input an einem Regiotreff weiter zu geben?
Ich denke das wäre sicherlich sehr von Interesse und ein gut geschätzter 
Absatzkanal.

Wär doch wunderbar!:)

Und würde so zur Organisation und Aufwertung vom Programm für die Regiotreffs 
beitragen.




Mit liebem Gruss an Alle 



Lexa





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Lexa Reusser
Niedereichiweg 2
3148 Lanzenhäusern
mobil: 078 / 759 82 65
lexadupetitchateau@xxxxxx
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Am 28.11.2019 um 19:28 schrieb David Küpfer (Redacted sender "david_kuepfer" 
for DMARC) <dmarc-noreply@xxxxxxxxxxxxx>:

Hallo allerseits,

Das Buch ist wirklich gut, das kann ich bestätigen, aber der Preis ist 
happig, wenn man bedenkt, dass es mal 35 Euro kostete (was natürlich schon 
sehr günstig war für ein solches Buch). Damals, als ich es kaufen wollte (ich 
glaube das war im 2012), da war es vergriffen und es dauerte Jahre bis zur 
Neuauflage. So habe ich das Buch bis heute nicht selbst.

Aber es gibt noch eine Option, man kann es sich ausleihen in einer 
Bibliothek. Die Universitätsbibliotheken sind meines Wissens 
zusammengeschlossen, auch mit den Fachhochschulen, da sollte man es bekommen. 
Die Mitgliedschaft ist kostenlos. Ich hatte mir damals das Wichtigste kopiert.

So quasi der kleine Bruder von Laubgeschichten ist das Buch "Hecken" von 
Peter Kurz, Michael Machatschek und Bernhard Iglhauser und kostet etwa 30 
Franken. Ferner gäbe es noch ein Buch über Alleebäume, das etwas teurer ist, 
das ich aber nicht kenne und ebenfalls sehr interessant sind die Bücher der 
Reihe Nahrhafte Landschaft, davon gibt es 4, ich habe Band 1 und 2. Diese 
gehen stärker auf die Nutzung ein, behandeln aber jeweils nur einige einzelne 
Pflanzen oder eine Pflanzengruppe, teilweise auch Pilze oder Flechten. Band 1 
widmet fast 60 Seiten der Baumnutzung (inklusive Schneitelbäume und 
Efeu/Eb-Heu als "Schaf- und Ziegenfutter" und als "lebendige Apotheke") und 
dann noch einige Seiten dem Thema Wildobst. 

oder auch https://www.haupt.ch/Hueeterbueb-und-Heitistraehl-h.html ;
<https://www.haupt.ch/Hueeterbueb-und-Heitistraehl-h.html>

Was ich verrückt finde, das Buch kann man kostenlos herunterladen. Es gibt 
zudem dazu noch eine DVD, die man sich beim WSL bestellen könnte:
https://www.wsl.ch/eshop/product_info.php?products_id=216 ;
<https://www.wsl.ch/eshop/product_info.php?products_id=216>


PS In meinem Tessiner Projekt fressen die Rehe so ziemlich alles was Ihnen 
in den Weg kommt und für Sie erreichbar ist. Granatapfel meiden sie aber.

Ja Rehe sind auch recht robuste Kostverwerter.


PK-Grüsse an alle,

David

On Thursday, 28 November 2019, 17:32:34 CET, Lis Daniel Martin 
<daniel.lis@xxxxxx> wrote:


Hallo zämä


Zum Thema Blätter und Äste als Tierfutter kann ich folgende Literatur 
empfehlen: <https://www.degruyter.com/viewbooktoc/product/441612>
Machatschek, Michael

Laubgeschichten

Gebrauchswissen einer alten Baumwirtschaft, Speise- und Futterlaubkultur

https://www.degruyter.com/viewbooktoc/product/441612 ;
<https://www.degruyter.com/viewbooktoc/product/441612>


 <https://www.degruyter.com/viewbooktoc/product/441612>oder auch 
https://www.haupt.ch/Hueeterbueb-und-Heitistraehl-h.html ;
<https://www.haupt.ch/Hueeterbueb-und-Heitistraehl-h.html>
Hüeterbueb und Heitisträhl | Haupt - Bücher online kaufen 
<https://www.haupt.ch/Hueeterbueb-und-Heitistraehl-h.html>
www.haupt.ch
Hüeterbueb und Heitisträhl - Die Nutzung des Waldes in der Schweiz hat sich 
in den letzten 200 Jahren grundlegend verändert. Noch um 1800 waren im Wald 
die Ziegenweide und die Gewinnung von Viehfutter
Liebe Grüsse


Daniel


PS In meinem Tessiner Projekt fressen die Rehe so ziemlich alles was Ihnen in 
den Weg kommt und für Sie erreichbar ist. Granatapfel meiden sie aber.

Den Schafen auf dem Hof3 in Trubschachen lege ich jede Woche etwas anderes 
zum Znüni vor. Derzeitige Topliste der Schafe: Sanddorn und der Rückschnitt 
von den Apfelbäumen oder in der Not auch junge Apfelbäume :-)
Von: pkbern-bounce@xxxxxxxxxxxxx <pkbern-bounce@xxxxxxxxxxxxx> im Auftrag von 
David Küpfer <dmarc-noreply@xxxxxxxxxxxxx>
Gesendet: Mittwoch, 27. November 2019 23:38:48
An: pkbern@xxxxxxxxxxxxx
Betreff: [pkbern] Re: Baum-Tierinteraktionen
 
Liebe Ueli, hallo zäme,

du hast mich jetzt wirklich überrascht, was du da beschreibst ist total 
spannend. Wir hatten in der Vergangenheit tatsächlich schon etwas ähnliches 
ausprobiert. In meiner Jugendzeit hatten wir viele Meerschweinchen und ich 
hatte Degus, also Haustiere/Nagetiere, wie man sie so als Kinder hat, die 
nebenbei noch ganz nützlich waren, da sie die Rüstabfälle vom Gemüse 
verwerteten und guten Dünger für den Kompost lieferten. Die Meerschweinchen 
fanden schon ziemlich schnell ihren Weg nach draussen in den Garten, zuerst 
bekamen sie tagsüber Freilauf in einem mobilen Käfig, der auf die Wiese 
gestellt wurde, später gab es ganze Aussengehege. Bei den Degus, welche als 
heikle Exoten galten und man sagte, die vertragen keine Kälte, Nässe usw. da 
dauerte es etwas länger, aber die Aussenhaltung in einem naturnah bepflanzten 
Gehege waren natürlich ein riesiger Schritt vorwärts. Mit der Haltung musste 
natürlich auch die Ernährung sich angleichen, Trockenfutter und was man so 
kauft, das fühlte sich halt bald irgendwie nicht richtig an und das war bei 
mir damals der Grund, dass ich anfing mich mit den Pflanzen zu beschäftigen, 
insbesondere was man an Tiere so verfüttern kann. Während man bei den 
Meerschweinchen noch einiges findet, was man so füttern kann... aber auch da 
war die Liste etwas beschränkt und ich merkte, als ich mich anfing mit den 
Giftpflanzen zu beschäftigen, dass wenn man da genau recherchiert zu 
einzelnen Pflanzen, trifft man häufig dann irgendwann auf einen Inhaltsstoff, 
der kanzerogen sei oder sonstwie schädlich und konsequent zuende gedacht 
könnte man dann fast gar nichts füttern. Auch das fühlte sich für mich damals 
nicht stimmig an und war der Grund, dass ich mich intensiver mit Giftpflanzen 
auseinandersetzte. Ich fasse es kurz, Tiere und Pflanzen haben sich im Laufe 
der Evolution aneinander angepasst, was Frasschutzstoffe und Abwermechanismen 
gegen jene angeht, sprich so quasi ein kleines Hochrüsten und das Thema ist 
absolut faszinierend, da tun sich Welten auf, was es da an Möglichkeiten 
gibt, was aber definitiv den Rahmen sprengen würde. 

Nur zwei Beispiele will ich geben als kleiner Einblick in die Reichweite des 
Themas: erstens das Efeu oder Eb-Heu wie es früher genannt wurde, und da das 
Heu drin steckt, liegt die Vermutung nahe, dass man das früher verfüttert 
hat. Den Bauern diente es als Notfutter im Winter für Ziegen und Schafe. Das 
zweite Beispiel fand ich noch verrückter, es gab etwa in den 1920er Jahre 
eine Untersuchung von Jatrides über die Eibe, dass diese offenbar von 
Kaninchen nach einer Gewöhnungsphase gefressen werden kann und sie scheinen 
es zu vertragen. Mit eigenen Augen sah ich später in einem Stadtpark nahe am 
Bahnhof von Braunschweig, dass bei einer dort bekannten 
Wildkaninchenpopulation die Zweige angefressen waren, bei einem Zweig lief 
sogar Saft aus der Pflanze, er musste noch recht frisch sein. Auch hier 
schienen sich die Kaninchen bedient zu haben. Die Schwierigkeit ist dann 
natürlich, was macht man mit so einer Information, der Rat man könne das 
jetzt füttern, kann durchaus schief gehen. Über die Kaninchenhaltung konnten 
wir aber viel lernen. Während viele Tierhalter ohne Bezug zu Landwirtschaft 
oder ländliches Leben mit Nutztieren im Thema Ernährung eher übervorsichtig 
sind (je mehr sie wissen, desto vorsichtiger sind sie) und gerne auch mal 
eine Wiese absuchen, dass da ja nichts giftiges darauf wächst, war bei uns 
der Ansatz umgekehrt, dass die Tiere ein breites Angebot haben sollen und da 
die meisten Giftpflanzen nicht so stark giftig sind, diese gerne auch auf der 
Wiese wachsen durften. Letztlich sollen die Tiere selbst die Wahl haben, 
solange genug wächst, was für sie gut verträglich ist und sie nicht zu einer 
problematischen Pflanze greifen müssen aus Mangel an geeigneter Nahrung (was 
bei Überweidung schon mal passieren kann, gerade wenn dann die unbeliebten 
Pflanzen Überhand nehmen).

Aber zurück zum Thema, wir hatten damals für die Meerschweinchen im Herbst 
Weide geschnitten, sie zu Bündel zusammengebunden und dann draussen für den 
Winter gelagert. Damit wurde dann durch den Winter ihr Speiseplan ergänzt. 
Ich selbst nutzte die Möglichkeit, da es bei uns meist relativ mild war im 
Winter, auch bei grosser Kälte Pflanzen sammeln gehen, meist wuchs schon noch 
einiges an Gräsern, Taubnesseln und das eine oder andere sonstige Kraut.

Die Schneitelung war bei uns ebenfalls ein Thema, da wir im Garten auch 
Haselsträucher hatten und die regelmässig schnitten und das dann fütterten. 
Ich wusste damals aber nicht, dass es dafür einen Begriff gibt. Später habe 
ich mich über Michael Machatschek tiefer in das Thema eingelesen und mich mit 
anderen Tierhaltern darüber ausgetauscht. Bei Interesse könnte ich da 
natürlich schon noch etwas in die Tiefe gehen, wobei man die Erfahrungen 
wahrscheinlich noch am ehesten auf Kaninchen übertragen kann, wer jetzt sich 
überlegt, z.B. Ziegen oder Schafe zu halten und was er ihnen füttern könne, 
da kann nicht dienlich sein, ausser dass ich durch meine Recherchen gelernt 
habe, dass diese relativ robust sein sollen, wenn sie natürlich ernährt 
werden und eine gute Auswahl an Nahrung haben, dass sie sich nicht so schnell 
vergiften würden an irgendwelchen Pflanzen. Eher verschmähen sie es, weil es 
halt nicht wirklich schmeckt.
Die Methodik, welche ich damals gerne verwendete, war ein beobachtender 
Ansatz, bei dem ich verschiedene gut verträgliche Strauch- und Baumsorten in 
Form von Zweigen anbot, meist mit Laub und dazu oft dann aber auch in kleinen 
Mengen noch was, das als leicht oder mässig giftig galt oder als 
problematisch oder unbeliebt. Das wurde zwar meistens nicht gefressen, es gab 
aber auch die eine oder andere Überraschung (wobei die Überraschung meist 
eher darin lag, dass ich mich nicht so gut informierte und nur vom hören 
sagen hörte, dass eine Pflanze problematisch oder giftig wäre und deshalb gar 
nicht verfüttert werden dürfe, was für mich aber meist den Anreiz gab, da 
genauer hinzuschauen und wenn ich keine Hinweise fand, dass sie stark giftig 
wäre, dann gab es oft dann solche Testfütterungen).

Abschliessend zu diesem Thema möchte ich sagen, dass Kaninchen und 
Meerschweinchen unterschätzte Tierarten sind für den Permakultur-Garten, 
gerade für Hausgartenprojekte, wo nicht so viel Platz da ist. Kaninchen 
bekommen zwar leider meist viel zu wenig Platz (von der Auslaufgrösse sollte 
man schon etwa in der Grösse denken, die man bei Hühnern einrechnet, und es 
wäre da auch möglich ein Stück Wiese mit Elektrozaun abzuzäunen), aber 
Pflegeaufwand und auch die Suche nach Leute, die die Tiere füttern können, 
wenn man in den Ferien ist, geht da wahrscheinlich etwas einfacher. 
Meerschweinchen sind wiederum sehr unkompliziert in der Haltung und man kann 
sie selbst in der Wohnung mit recht improvisierten Methoden halten, z.B. eine 
Kunststofffolie auf dne Boden, darüber Einstreu, die Seitenwände mit Holz 
oder robustem Karton improvisieren kann unter Umständen schon ausreichen. 
Nahezu jedes andere Nagetier würde aus so einer Unterkunft ausbrechen, 
Meerschweinchen scheinen aber durch ihre Domestikation genau auf solche 
Haltungsbedingungen sich angepasst haben. Der Nachteil ist natürlich, bei 
Wachteln oder Hühner etc. gäbe es noch Eier zum Nutzen, das fällt bei 
Kaninchen und Nagetieren natürlich weg. Wer die Nutzung im Blick hätte, der 
könnte vielleicht noch ein Interesse an Angora-Kaninchen haben, deren Haare 
man weiterverwenden kann, was allerdings ziemlich arbeitsintensiv sein soll. 
Es wäre zudem eine seltene Rasse, die heute meines Wissens in 
Erhaltungsprogrammen gelandet ist, da die Nutzung der Wolle nicht mehr 
attraktiv ist und andere Trends in der Rassenzüchtung in Mode sind (und die 
Mode wechselt sich entsprechend auch schnell wieder). Mein Eindruck ist, dass 
dieses Thema zu Unrecht ein Schattendasein fristet. Gerade wer eine Familie 
hat, der könnte da zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, etwas halten, das 
den Kindern Freude macht und wo sie lernen können Verantwortung für ein 
Lebewesen zu übernehmen (sobald sie dafür ein gewisses Alter haben) und 
andererseits kommt was hinten raus für den Kompost und man kann Gemüseabfälle 
weiter verwerten, sie zu gutem Dünger verwerten. Ein dritter Vorteil fällt 
mir noch ein, Meerschweinchen sind recht populär und sie sind nichts 
ungewöhnliches, sowohl wenn man eine Mietwohnung hat, kann man sie problemlos 
halten (bei Ziegen oder Schafen oder auch Geflügel weiss ich nicht, wie das 
rauskäme, vorallem wenn man eher in der Agglomeration oder Stadt wohnt) und 
andererseits ist die Haltung und die Fütterung recht unkompliziert und die 
Warhscheinlichkeit ist recht gross, dass man jemanden im Freundeskreis 
findet, der Urlaubvertretung machen könnte.

Also, denkt darüber nach, Tiere in die PK Systeme bringen... ;)
David

On Tuesday, 26 November 2019, 21:21:27 CET, Ueli Scheuermeier 
<uelischeuermeier@xxxxxxxxx> wrote:


HASEL IST FUTTER
Hoi zäme, 
Vor Jahren hat mir mal ein alter Bauer im Emmental eine Erklärung gegeben, 
warum die alten Hecken fast ausschliesslich nur Haseln sind. Als 
Heckenpfleger dachte ich immer, das sei vom schwendten (bodeneben abhauen), 
und weil Haseln kräftig ausschlagen, verdrängen sie mit den Jahren alle 
anderen Heckenarten. Das mag sein, aber es passt auch in die damalige 
Nutzung: 
Va. arme Leute ohne Land, aber einer Geiss oder zwei daheim, hätten im 
Juni-Juli belaubte Haselstecken geschnitten und dann mit Garbenschnüren 
gebündelt und unter dem Dach aufgestellt. 
Das Laub vertrocknete am Stängel. 
Im Winter habe man die Bündel den Geissen gegeben. Die hätten dann die dürren 
noch grünen Blätter gefressen, aber auch an der Rinde geknabbert. Und was sie 
übrigliessen war dann auch grad Feuerholz für die Küche……. 
Also hat man die armen Tauner-Leute eben die Haselstecken ernten lassen für 
ihre Geissen, weil das erhielt die Hecken gegen die Erosion. Und diese Leute 
haben natürlich rigoros jedes Dorngestrüpp in ihren Haselhecken ausgemerzt. 
Später in Nepal habe ich doch haargenau dieselbe Technologie gesehen, 
allerdings ohne den Trocknungsschritt und natürlich nicht Hasel. Und 
Geissen…… die mögen Blätter, bis sie eben “mag kein Blättli meeeeh”. Noch 
extremer sind sie auf Knospen aus. 
Also Hasel als Futter! 
Ueli

On Tue, Nov 26, 2019 at 2:29 PM Ueli Scheuermeier <uelischeuermeier@xxxxxxxxx 
<mailto:uelischeuermeier@xxxxxxxxx>> wrote:
Hoi zäme, 
Hier tauschen wir aus über die Erfahrungen, Mechanismen und Theorie von wie 
Bäume und Nutztiere interagieren. 
Zur Geschichte der Wald-Tiernutzung gäbe es einen Cheib voll zu erkunden, 
angefangen in der Jungsteinzeit über die Umweltkatastrophen Mitte des 19ten 
Jahrhunderts, welche zum Waldgesetz 1875 führten, bis zur heutigen 
Unternutzung der Wälder und der heutigen Tatsache, dass es im schweizerischen 
Wald so viele wilde Paarhufer hat wie seit der Eiszeit nie….. - allerdings 
(noch) nur kleine. 
Oder wir könnten über die traditionellen Systeme reden, wie eben die 
Wytweiden im Jura, die Selven im Tessin (übrigens beide explizit im 
Forstgesetz definiert und reglementiert). 

Aber mich interessiert jetzt primär folgendes: 
Wer hat Erfahrungen oder Information zu Futterbäumen, Schneitelbäumen, usw 
für Tierfütterung?

Merci
Ueli

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