[jbc] Jamulus: Soundcheck

  • From: Kai-Martin Knaak <kmk@xxxxxxxxxxxxxxx>
  • To: <jbc@xxxxxxxxxxxxx>
  • Date: Tue, 26 Jan 2021 15:05:35 +0100

Lieber Chor, 

bei der Online-Probe letzten Donnerstag hatte Gudrun ein Tonbeispiel von
einem Berliner Kammerchor vorgespielt. Unsere eigener Versuch war
anschließend nicht ganz so wohlklingend. 

In dem Erfahrungsbericht zum Tonbeispiel findet sich ein Hinweis, auf
die Ursache für den Unterschied (Habe den Text nochmal an diese Email
angehängt). Dort ist die Rede davon, dass man den Mikrofonpegel
einstellen muss. Dabei geht es darum, dass bei Jamulus ein Signal
ankommt, dass einerseits gut zu hören ist. Der Signalpegel darf aber
andererseits auch bei lauten Stellen nicht in den "Anschlag" gehen.
Tontechniker nennen das "übersteuern". Ihr habt vermutlich gesehen,
dass Jamulus den Schieber einzelner Stimmen rot hervorgehoben hat.
Damit wird angezeigt, dass der jeweilige Kanal übersteuert war. Es geht
also darum, ein gutes Mittelmaß an Verstärkung zu finden und
einzustellen. 

Für die Verstärkung gibt es keine allgemein gültigen Werte. Sie hängt
deutlich von den jeweiligen Umständen ab. Man muss für jeden und jede
einzeln interaktiv die richtige Einstellung finden: Man singt
testweise mal laut, mal leise, beobachtet den dabei entstehenden Pegel
und passt die Verstärkung entsprechend an. Das ist letztlich das, was man
von der Bühne als "Soundcheck" kennt.

Für die Anpassung der Verstärkung gibt es abhängig von der verwendeten
Hardware unterschiedliche Möglichkeiten:
a) ein Stellknopf am Mikrofonverstärker bzw. Audio-Interface
b) ein digitaler Multiplikator im Soundtreiber (ASIO4ALL, Jack,...) 
c) mehr oder weniger Abstand zum Mikrofon

Die Variante a) ist zwar die bequemste und zuverlässigste. Sie ist aber
auch nur dann möglich, wenn man mit externem Mikrofonverstärker oder
Audio-Interface arbeitet. Weil das in der preiswertesten Variante etwa
55 € kostet, werden wir versuchen, mit Bordmitteln auszukommen und
dafür b) und c) nutzen. 

Für den Soundcheck braucht es mehr als nur die zwei Worte, die wir uns
am letzten Donnerstag dafür gegeben haben. Es sollten schon piano,
forte, hoch und tief ausprobiert sein. Außerdem kann man den Soundcheck
nur begrenzt alleine durchführen. Jemand anders muss zuhören und
Rückmeldung geben. Und um es nochmal ganz klar zu sagen: 

        ---> Jede und jeder braucht einen Soundcheck <---

Wir haben deshalb direkt vor der nächsten Donnerstagsprobe zusätzliche
Zeit für Soundcheck eingeplant:
    * am Donnerstag ab 18 Uhr bis 19:15 (mindestens mit Konstatin)
    * am Mittwoch ab 20:00 Uhr bis 21 Uhr (mindestens mit Kai-Martin)

Wir hören uns zum Soundcheck,

---<)kaimartin(>---

PS: Hinweis von Gudrun: Am Donnerstag werden wir Benedictus proben. 

-- 
Kai-Martin Knaak
Email: kmk@xxxxxxxxxxxxxxx
Öffentlicher PGP-Schlüssel:
https://keyserver.ubuntu.com/pks/lookup?op=index&search=0x7B0F9882

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