Augsburg: Längere Wege beim Umsteigen

Hallo zusammen,

ab kommenden Montag startet in Augsburg der Umbau des Königsplatzes, dem 
zentralen Umsteigepunkt im Nahverkehr Augsburgs.

Am 12. März schrieb die Augsburger Allgemeine hierzu:

Längere Wege beim Umsteigen
An den großen Drehkreuzen wird einiges anders. Damit keine Verwirrung
aufkommt, stehen rund 100 Helfer bereit Von Stefan Krog

Wenn am 20. März der Ersatzfahrplan in Kraft tritt, müssen sich die
Fahrgäste nicht nur auf veränderte Linienführungen und Taktzeiten
einstellen - auch an den größeren Haltestellen in und um die Innenstadt wird
es Änderungen geben. Der Moritzplatz wird, wie berichtet, zum
Hauptumsteigeknoten, doch auch an den anderen großen Haltestellen ändert
sich einiges. Die Haltestellen Rotes Tor/Fachhochschule werden etwa für
Fahrgäste aus dem Augsburger Süden und Osten zum Drehkreuz, Königsplatz und
Hauptbahnhof sind dagegen nicht mehr so wichtig.

Weil Linien anders fahren, müssen Bahnsteige neu eingerichtet werden (siehe
Grafiken). Am Königsplatz etwa werden am eigentlichen Haltestellendreieck
gar keine Busse und Straßenbahnen mehr halten, weil dieses umgebaut wird.
Stattdessen werden an der Fuggerstraße, in der kurzen Bahnhofstraße (bei den
Regionalbussen) und am "Manzu-Bogen" (vor dem Schuhhaus Salamander)
Haltestellen eingerichtet. Am Hauptbahnhof wird die bisherige Haltestelle
vor dem Bohus-Center kaum mehr angefahren, weil die Halderstraße an der
Kö-Baustelle zur Sackgasse wird.

Busse weichen über die Prinzregenten-, Bahnhof- oder die Ladehofstraße aus.
Wer mit der Bahn kommt und auf den öffentlichen Nahverkehr umsteigen will,
kann dies - je nach Ziel - unkomplizierter am Haltepunkt Haunstetter Straße
tun. Das Unterdrehkreuz Rotes Tor/Fachhochschule ist von dort nicht weit.

Allerdings ist die Haltestellensituation dort etwas komplizierter. Hier
treffen fünf Buslinien und zwei der drei verbleibenden
Ersatzstraßenbahnlinien aufeinander, was zu mehr Umsteigeverkehr führen
wird. Teils wurden Haltestellen in die Schülestraße verlegt. Dort haben die
Stadtwerke auch eine zusätzliche Wendeschleife für die Straßenbahn
errichtet, um die Südäste der Linien 2 und der Ersatzlinie 13, an der die
Universität liegt, verstärkt bedienen zu können.

Damit an den Haltestellen in den ersten Tagen nicht das Umsteigechaos
herrscht, sind insgesamt um die 100 Helfer vor Ort im Einsatz. Neben den
ehrenamtlichen SymPaten schicken die Stadtwerke etwa 50
Promotion-Mitarbeiter ins Rennen, die Rat suchende Fahrgäste informieren.
Zudem wird es an den Haltestellen Info-Säulen geben, auf denen mit
Richtungs- und Entfernungsangabe vermerkt ist, an welchen Bahnsteig man für
welche Verbindung gehen muss. Zudem planen die Stadtwerke elektronische
Anzeigen wie am Bahnhof, auf denen ein Überblick gegeben wird, welche Linien
wann wo abfahren.


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