[leipzig] Lange Nacht der Computerspiele 2012

Hallo,

traditionell zur Museumsnacht findet am Samstag, dem 5. Mai 2012, an der
HTWK Leipzig die Lange Nacht der Computerspiele statt. Hier sind Eindrücke
vom Vorjahr:

www.schreibfabrik.de/img/spielenacht2011/

Unzählige Kräfte - die Hochschule, Entwickler, Händler, Sammler,
Privatpersonen - haben in den vergangenen Jahren gemeinsam eine schöne
Veranstaltung auf die Beine gestellt. Gleichzeitig war zu sehen, dass sie im
bisherigen Format an ihre Grenzen stößt. Die räumliche Trennung zwischen
Eröffnung (Lipsius-Bau) und Spielenacht (Zuse-Bau) fand ich schon immer
unglücklich. Den Zuse-Bau haben wir quantitativ ausgereizt; auch die
Eröffnung mit der Vorstellung Leipziger Akteure war mit zweieinhalb Stunden
Dauer zu lang. Außerdem waren die einzelnen Mitwirkenden nicht
identifizierbar genug, was wiederum den Erfahrungsaustausch erschwerte.

Die Veranstaltung soll wachsen, vielseitiger und "nützlicher" werden und die
einzelnen Akteure in der Region stärker sichtbar machen.

Dazu wird die Lange Nacht der Computerspiele umziehen, vom bisherigen
Zuse-Bau um die Ecke in den zentralen und auffälligen Lipsius-Bau in der
Karl-Liebknecht-Straße, also dort, wo bisher immer die Eröffnung stattfand,
die Ringvorlesungen und der Global Game Jam.

www.fbm.htwk-leipzig.de/index.php?id=4910

Dort stehen uns das großzügige Foyer und die breiteren Gänge des ersten
Stocks inklusive mehrerer Räume zur Verfügung; mit der Option, sich bei
Bedarf auszubreiten. Eröffnung und Spielenacht finden dann nicht nur im
gleichen Gebäude statt; wir können den großen Hörsaal (bzw. einen anderen)
über die ganze Nacht nutzen, für Projektvorstellungen, Workshops,
Aufführungen etc., und damit die Eröffnung entschlacken.

Ich lade alle Mitlesenden dazu ein, sich aktiv an der Langen Nacht zu
beteiligen und gemeinsam ein tolles Spieleevent auf die Beine zu stellen.
Folgende Möglichkeiten gibt es:

- Das Erdgeschoß ist zunächst für Ausstellungen vorgesehen. Einerseits die
vertraute Vitrinen-Ausstellung, an der jeder mitwirken kann und die 2012
erstmals nicht nur historische Exponate zeigen soll, sondern auch Kunst. Im
Erdgeschoß ist auch Platz für eine Bildergalerie oder eine Installation.

- Im ersten Stock sollen sich Akteure, Entwicklungsstudios, Sammler und
Initiativen vorstellen, zumeist mit mitgebrachter Spiele-Hardware. Sie
sollen in Form von kleinen Ständen erkennbar sein, etwa als
ComputerSpielSchule, als Retro-Games-Laden etc., und damit den Kontakt und
Erfahrungsaustausch fördern. Ich hoffe, dass nicht nur die Teilnehmer vom
Vorjahr dabei sind, sondern wir eine ganze Reihe neuer Projekte gewinnen
können. Tische und Stühle werden gestellt; wichtig wäre, eigene Hardware
mitzubringen, an der die Besucher spielen können bzw. an der das jeweilige
Projekt demonstriert wird. Die Veranstaltung ist offen für analoge Spiele, Hardware-Projekte, digitale Kunst etc.

- Für größere Communitys könnte es einen eigenen Raum geben. Es ist auch
wieder ein PC-Pool geplant sowie ein Imbiss/-Kino-Raum.

- Wir können den ganzen Abend in einem separaten Raum ein
Veranstaltungsprogramm anbieten, aus Workshops, Vorträgen, Interviews,
Konzerten, Spielevorstellungen ... Ob das umgesetzt wird, hängt davon ab, ob
sich genügend "Programmpunkte" melden. Man könnte den Global Game Jam
auswerten, über den Einstieg in die Spielebranche informieren und vieles
mehr.

Es wäre lieb, wenn sich Interessenten per Mail (meyer@xxxxxxxxxxxxxxxx)
melden würden. Grundsätzliche Ideen können - in Maßen :-) - auch hier über
die Liste diskutiert werden - und natürlich zum nächsten Stammtisch. Der im
Februar war übrigens mit sage und schreibe 18 Teilnehmern der größte
reguläre aller Zeiten. :-)

Danke,
viele Grüße,

René Meyer

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