[informatik] Re: [informatik] SPIEGEL ONLINE - Informatiker-Gehälter: Wo gibt's am meisten Kohle?

  • From: TremmelW@xxxxxx
  • To: informatik@xxxxxxxxxxxxx
  • Date: Thu, 28 Feb 2002 14:45:22 +0100 (MET)

Danke, für die Info;
ist gut zu wissen, dass man für die Strapaze auch entschädigt wird!!!

Mfg Willi


> Dieser Artikel aus dem Angebot von SPIEGEL ONLINE wurde Ihnen
> geschickt von acschaller@xxxxxxxxxxx mit der persönlichen Mitteilung:
> 
> Warum studieren wir denn Informatik ? Hier die Antwort:
> 
> ---------------------------------------------------------------------
> Informatiker-Gehälter: Wo gibt's am meisten Kohle?
> ---------------------------------------------------------------------
> 
> IT-Spezialisten mit MBA-Abschluss sind umschwärmte Arbeitnehmer. Mit
> über 200.000 Mark jährlich sind sie nach einer Gehaltsstudie der
> Zeitschrift "Young Professional" die Spitzenverdiener der Branche.
> Macht der Fachkräftemangel sie bald noch attraktiver?
> 
> 
> Cisco macht es, Lucent auch: Namhafte Unternehmen entlassen Tausende
> weniger qualifizierte Mitarbeiter. Zugleich suchen sie verzweifelt
> IT-Fachleute mit Top-Ausbildung. Die Einkommensschere zwischen
> Quereinsteigern und IT-Experten öffnet sich weiter. Allerdings müssen
> die meisten IT-Spezialisten nach einer Gehaltsstudie der Zeitschrift
> "Young Professional" auf die üblichen Einkommenszuwächse verzichten
> und Nullrunden hinnehmen.
> 
> Am besten schneiden IT-Spezialisten mit MBA-Abschluss ab. Sie
> verdienen durchschnittlich 203.000 Mark im Jahr - 40.000 Mark mehr
> als in der Vorjahres-Gehaltsstudie - und durchbrachen damit erstmals
> die 200.000-Mark-Schallmauer. Mitarbeiter mit Doktortitel folgen in
> der Gehaltstabelle mit durchschnittlich 161.000 Mark. Überraschend:
> Mit 132.000 Mark lassen Fachhochschüler die Universitäts-Absolventen
> (128.000 Mark) hinter sich. Wer von einer Berufsakademie kommt,
> erhält im Schnitt 124.000 Mark.
> 
> In München und Frankfurt am Main wächst das Moos 
> 
> Befragt wurden insgesamt 800 Arbeitnehmer in 20 IT-Unternehmen. Die
> ermittelten Werte sind Durchschnittswerte aller Mitarbeiter mit
> gleicher Ausbildung - keine Einstiegsgehälter. Auch Ort und Branche
> beeinflussen das Salär stark.
> 
> München und Frankfurt am Main bleiben die Programmierer-Hochburgen.
> Hier betragen die Einkommen im Durchschnitt rund 130.000 Mark.
> Besonders gut zahlen mit 140.000 Mark Software- und Beratungshäuser.
> In einzelnen Berufsgruppen gab es besonders deutliche
> Gehaltssteigerungen: Consultants erreichen inzwischen 147.000 Mark
> (Vorjahr 139.000) und SAP-Profis 139.000 Mark (Vorjahr 122.000).
> Datenbank- und Netzwerkexperten dagegen treten auf der Stelle,
> Entwickler mussten sogar Einbußen hinnehmen.
> 
> Informatik-Absolventen sind wenig abenteuerlustig 
> 
> Wie "Young Professional" ermittelte, sind die Zusatzleistungen zum
> Gehalt deutlich gestiegen. Offenbar versuchen die Arbeitgeber, den
> Anstieg der Grundgehälter zu dämpfen und den Mitarbeitern lieber
> Projektprämien, Handys oder Dienstwagen zu geben. Bei Informatikern
> und Betriebswirten ist der leistungsbezogene Anteil besonders groß.
> 
> Bei einer weiteren Untersuchung hatte die Zeitschrift bereits im
> Frühjahr herausgefunden, dass die zahlreichen Bruchlandungen in der
> New Economy die Lust vieler Informatikstudenten auf berufliche
> Abenteuer spürbar gedämpft haben. Gefragt sind etablierte
> Arbeitgeber, ganz vorne liegt Siemens - jeder vierte Junginformatiker
> nennt den Münchner Konzern als Wunsch-Arbeitgeber. Nur ein Drittel
> der Informatikstudenten ist dagegen bereit, sich auf ein junges
> Start-up-Unternehmen einzulassen.
> 
> Vor allem kleinere und mittlere Unternehmen seien vom
> Fachkräftemangel stark betroffen, weiß auch Gerhard Fuchs von der
> Akademie für Technikfolgenabschätzung in Baden-Württemberg. In einer
> Umfrage zum Fachkräftemangel meldete zwar fast die Hälfte der
> befragten IT-Unternehmen aus der Region Stuttgart deutliche
> Personalzuwächse im Vergleich zum Vorjahr. Aber zwei Drittel gaben
> an, sie könnten noch schneller wachsen, wenn es genug qualifiziertes
> Personal gäbe.
> 
>  Umschüler haben ein Imageproblem 
> 
> Auf Umschüler allerdings greifen die Firmen sehr zögernd zurück: Nur
> 27 Prozent der Unternehmen rund um Stuttgart haben Absolventen von
> Umschulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen privater Träger eingestellt.
> Und sie bewerten dabei auch die Rolle der Arbeitsämter, die solche
> Kurse finanzieren, negativ.
> 
> Zugleich sind trotz des Fachkräftemangels nur wenige Unternehmen
> bereit, die Lücken durch eigene Anstrengungen zu schließen - nur
> jeder fünfte IT-Betrieb bot eine Ausbildung an. "Gerade kleine
> Unternehmen in der Aufbauphase können sich die hohen Kosten und die
> Freistellung qualifizierter Mitarbeiter für die Ausbildung schwerlich
> leisten", so Gerhard Fuchs. Hier müsse die Politik helfen.
> 
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> Zum Thema
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> In SPIEGEL ONLINE:
> 
>  - Informatikstudenten: Lieber keine Experimente (04.05.2001)
>    http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,126206,00.html
>  - Potsdam: Aus Kasernen wird das "Silicon Sanssouci" (15.10.2001)
>    http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,162529,00.html
>  - Informatikerinnen unter sich: Männer? Wozu? (15.08.2001)
>    http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,150256,00.html
>  - Absolventen: Weniger Ingenieure und Informatiker (05.09.2001)
>    http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,155234,00.html
>  - Akademiker: Jung, flexibel, mobil - und begehrt (15.10.2001)
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>  - Fächerwahl: Wo gibt es die Jobgarantie? (28.09.2001)
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> Im Internet:
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>  - manager magazin: Die große Gehaltstabelle - Wer was verdient auf einen
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>    http://www.manager-magazin.de/magazin/artikel/0,2828,43043,00.html
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