[hydrixOS] : Kompatibilität

  • From: Friedrich Gräter <webmaster@xxxxxxxxxxx>
  • To: Mailingliste <hydrixos@xxxxxxxxxxxxx>
  • Date: Sat, 15 Dec 2001 18:45:00 +0100

Hallo,
das alte Welche-Formate-hat-der-Kernel-Problem habe ich jetzt dadurch 
gelöst, dass ich sage, der Kernel
hat die Formate der Maschine und bei Systemaufrufen, werden die 
Parameter entsprechend konvertiert. Durch
die in den Spezifikationen beschriebenen Funktionen gibt es so gut wie 
keinen Zugriff auf Ressourcen des Kerns,
insofern, gibt es keine Probleme. Lediglich der Teil des Managers für 
virtuellen Arbeitsspeicher muss an den Kern
angepasst sein. Systemtabellen, die in Prozessadressräumen gespeichert 
werden, haben _auch_ das Format des Kerns,
denn diese Systemtabellen sind zwar im Speicher des jeweiligen Prozesses 
abgelegt, aber als Systemspeicher selektiert
und somit gesperrt.

Somit sind nur noch knapp 100 Zeilen im Kern unportable und müssen bei 
einer Portierung neu geschrieben werden.
Speicheradressen sind 64-bit und Zeiger (auf Ressourcen) 128-bit breit. 
Über die Endianess ist nichts bestimmt. Hier
bestimmen die Plattformen der Prozesse (oder im Falle des Kernels, die 
der Maschiene). Die Adresszeiger sind
natürlich nur dann 64-bit bzw. 128-bit wenn es sich um Systemaufrufe 
oder um die definition eines gemeinsamen
Speicherbereiches handelt. Wobei natürlich bei Nicht-HydrixOS-Programmen 
der API-Server oder die Bibliotheken
dies kompenisieren müssen.

Ich werde bald die Spezifikationen auf neusten Stand bringen, im Moment 
muss ich aber noch etwas im Kern fertig
programmieren :-)

cu

FG




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